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Eigenschaften von BaFCl

Eigenschaften von BaFCl (Bariumchloridfluorid):

Name der VerbindungBariumchloridfluorid
Chemische FormelBaFCl
Molare Masse191.7784032 g/mol

Chemische Struktur
BaFCl (Bariumchloridfluorid) - Chemische Struktur
Lewis-Struktur
3D-Molekülstruktur
Physikalische Eigenschaften
AussehenWeiße Kristalle
Löslichkeitlöslich
Dichte3.0000 g/cm³
Helium 0.0001786
Iridium 22.562

Elementare Zusammensetzung von BaFCl
ElementSymbolAtomgewichtAtomeMassenprozent
BariumBa137.327171.6071
FluorF18.998403219.9064
ChlorCl35.453118.4864
MassenprozentzusammensetzungAtomprozentzusammensetzung
Ba: 71.61%F: 9.91%Cl: 18.49%
Ba Barium (71.61%)
F Fluor (9.91%)
Cl Chlor (18.49%)
Ba: 33.33%F: 33.33%Cl: 33.33%
Ba Barium (33.33%)
F Fluor (33.33%)
Cl Chlor (33.33%)
Massenprozentzusammensetzung
Ba: 71.61%F: 9.91%Cl: 18.49%
Ba Barium (71.61%)
F Fluor (9.91%)
Cl Chlor (18.49%)
Atomprozentzusammensetzung
Ba: 33.33%F: 33.33%Cl: 33.33%
Ba Barium (33.33%)
F Fluor (33.33%)
Cl Chlor (33.33%)
Kennungen
CAS-Nummer13718-55-3
LÄCHELN[F-].[Cl-].[Ba+2]
Hill-FormelBaClF

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Bariumchloridfluorid (BaClF): Chemische Verbindung

Wissenschaftlicher Übersichtsartikel | Chemie-Referenzreihe

Abstract

Bariumchloridfluorid (BaClF) stellt eine anorganische Mischhalogenidverbindung mit der chemischen Formel BaClF dar. Diese Verbindung kristallisiert in einer tetragonalen Matlockit-ähnlichen Struktur (Raumgruppe P4/nmm) und kommt natürlich als das Mineral Zhangpeishanit vor. Die Verbindung weist eine begrenzte Löslichkeit in Wasser auf und zeigt charakteristische strukturelle Eigenschaften, die sich aus der geordneten Anordnung von Chlorid- und Fluoridanionen um Bariumkationen ergeben. BaClF zeigt thermische Stabilität bis etwa 900°C, bevor der Zersetzungsprozess einsetzt. Die elektronische Struktur der Verbindung weist einen signifikanten ionischen Charakter mit teilweise kovalenten Beiträgen auf, insbesondere in den Ba-F-Bindungswechselwirkungen. Industrielle Anwendungen nutzen BaClF primär in speziellen optischen Materialien und als Vorläufer in der Fluoridglasproduktion. Die einzigartigen strukturellen Eigenschaften der Verbindung machen sie zu einem Gegenstand laufender Forschung in der Materialwissenschaft und Festkörperchemie.

Einleitung

Bariumchloridfluorid stellt eine anorganische Mischanionenverbindung dar, die zur strukturellen Familie der Matlockite gehört. Die Verbindung kommt natürlich als Zhangpeishanit vor, der erstmals im Bergbaugebiet Bayan Obo in der Inneren Mongolei, China, identifiziert wurde. Synthetisches BaClF wird seit der Mitte des 20. Jahrhunderts aufgrund seiner einzigartigen strukturellen Eigenschaften und potenziellen technologischen Anwendungen intensiv untersucht. Die Verbindung repräsentiert ein Modellsystem zum Verständnis von Mischhalogenidanordnungen in kristallinen Festkörpern und deren Einfluss auf Materialeigenschaften. BaClF zeigt intermediäre Eigenschaften zwischen reinem Bariumchlorid und Bariumfluorid und weist Eigenschaften auf, die nicht einfach von einer der beiden Ausgangsverbindungen extrapoliert werden können. Dieses Mischhalogenidsystem liefert wertvolle Einblicke in Anionenordnungsphänomene und deren Auswirkungen auf strukturelle Stabilität, optische Eigenschaften und thermisches Verhalten in anorganischen Festkörpern.

Molekularstruktur und Bindung

Molekulare Geometrie und elektronische Struktur

Die Kristallstruktur von Bariumchloridfluorid nimmt eine tetragonale Konfiguration mit der Raumgruppe P4/nmm (Nr. 129) an. Die Gitterparameter messen a = b = 4,395 Å und c = 7,233 Å bei Raumtemperatur, mit Z = 2 Formeleinheiten pro Zelle. Die Struktur besteht aus abwechselnden Schichten von Chlorid- und Fluoridanionen, wobei Bariumkationen Positionen zwischen diesen Schichten einnehmen. Jedes Bariumion koordiniert an vier Fluoridionen in einem Abstand von 2,70 Å und an fünf Chloridionen in Abständen von 3,08 Å bis 3,30 Å, was eine verzerrte neunfach koordinierte Umgebung schafft.

Die elektronische Struktur zeigt einen überwiegend ionischen Charakter, wobei Barium als Ba²⁺-Kationen vorliegt, während Chlorid- und Fluoridanionen ihre jeweiligen Cl⁻- und F⁻-Ladungen beibehalten. Molekülorbitalanalysen zeigen einen gewissen kovalenten Beitrag zur Ba-F-Bindung, was durch kürzere Bindungsabstände im Vergleich zu rein ionischen Vorhersagen belegt wird. Die Verbindung weist eine Bandlücke von etwa 6,2 eV auf, was für Isolatoren mit großer Bandlücke charakteristisch ist. Das Valenzbandmaximum besteht primär aus Chlorid-3p- und Fluorid-2p-Orbitalen, während das Leitungsbandminimum hauptsächlich von Barium-5d- und 6s-Orbitalen stammt.

Chemische Bindung und intermolekulare Kräfte

Die Bindung in Bariumchloridfluorid manifestiert sich primär als ionische Wechselwirkungen zwischen Bariumkationen und Halogenidanionen. Die Madelung-Konstante für die Struktur berechnet sich auf etwa 1,748, was auf eine starke elektrostatische Stabilisierung hindeutet. Die Verbindung weist eine signifikante Gitterenergie von 2350 kJ/mol auf, intermediär zwischen BaF₂ (2560 kJ/mol) und BaCl₂ (2020 kJ/mol). Der Unterschied in den Anionengrößen (F⁻ Ionenradius = 1,33 Å, Cl⁻ Ionenradius = 1,81 Å) erzeugt eine ungleichmäßige elektrostatische Umgebung, die lokale Polarisationseffekte beeinflusst.

Intermolekulare Kräfte im kristallinen Festkörper bestehen hauptsächlich aus elektrostatischen Wechselwirkungen mit geringen Van-der-Waals-Beiträgen zwischen Halogenidschichten. Die Verbindung zeigt eine vernachlässigbare Wasserstoffbrückenbindungskapazität aufgrund des Fehlens von Protonendonoren. Die strukturelle Anisotropie resultiert in unterschiedlichen thermischen Ausdehnungskoeffizienten entlang der a-Achse (18,5 × 10⁻⁶ K⁻¹) und c-Achse (22,3 × 10⁻⁶ K⁻¹), was Richtungsunterschiede in der Bindungsstärke und Schichtwechselwirkungen widerspiegelt.

Physikalische Eigenschaften

Phasenverhalten und thermodynamische Eigenschaften

Bariumchloridfluorid bildet weiße kristalline Festkörper mit einer Dichte von 4,56 g/cm³ bei 298 K. Die Verbindung schmilzt kongruent bei 920°C, wobei oberhalb dieser Temperatur Zersetzung durch Freisetzung von Bariumfluorid und Chlorgas erfolgt. Die Wärmekapazität folgt dem Debye-Modell mit Cₚ = 75,3 J/mol·K bei 298 K. Die Bildungsentropie beträgt 112,5 J/mol·K, während die Bildungsenthalpie -858 kJ/mol beträgt. Die Verbindung zeigt einen vernachlässigbaren Dampfdruck unterhalb 800°C, wobei Sublimation erst oberhalb 850°C messbar wird.

Die thermische Ausdehnung bleibt anisotrop mit linearen Ausdehnungskoeffizienten von αₐ = 18,5 × 10⁻⁶ K⁻¹ und α_c = 22,3 × 10⁻⁶ K¹ zwischen 293 K und 773 K. Die Debye-Temperatur berechnet sich auf 285 K basierend auf Tieftemperatur-Wärmekapazitätsmessungen. Zwischen dem absoluten Nullpunkt und dem Schmelzpunkt treten keine polymorphen Übergänge auf, was auf eine bemerkenswerte strukturelle Stabilität über diesen Temperaturbereich hinweist.

Spektroskopische Eigenschaften

Die Infrarotspektroskopie zeigt charakteristische Schwingungsmoden bei 450 cm⁻¹ (Ba-F-Streckung), 285 cm⁻¹ (Ba-Cl-Streckung) und 180 cm⁻¹ (Gitterschwingungen). Die Raman-Spektroskopie zeigt starke Peaks bei 295 cm⁻¹ und 315 cm⁻¹, die symmetrischen Streckschwingungen von Ba-Cl- bzw. Ba-F-Bindungen entsprechen. Die Ultraviolett-Visible-Spektroskopie demonstriert hohe Transparenz im sichtbaren Bereich mit einer Absorptionskante bei 200 nm, die der fundamentalen Bandlücke entspricht.

Die Festkörper-NMR-Spektroskopie weist Signale bei -120 ppm für ¹⁹F-Kerne und bei -250 ppm für ³⁵Cl-Kerne relativ zu jeweiligen Standards auf. Die chemische Verschiebungsanisotropie misst 180 ppm für Fluor und 220 ppm für Chlor, was die asymmetrische Koordinationsumgebung dieser Anionen widerspiegelt. Photolumineszenzstudien zeigen eine schwache Emission bei 410 nm bei Anregung bei 200 nm, die der Rekombination selbst eingefangener Exitonen zugeschrieben wird.

Chemische Eigenschaften und Reaktivität

Reaktionsmechanismen und Kinetik

Bariumchloridfluorid zeigt eine begrenzte Reaktivität unter Ambientebedingungen aufgrund seiner hohen Gitterenergie und thermodynamischen Stabilität. Die Verbindung reagiert langsam mit Luftfeuchtigkeit und bildet über längere Expositionszeiträume Oberflächenschichten aus Bariumhydroxid und Flusssäure. Die Reaktion mit konzentrierter Schwefelsäure verläuft quantitativ unter Bildung von Fluorwasserstoff- und Chlorwasserstoffgasen zusammen mit Bariumsulfat-Niederschlag. Die Zersetzungskinetik folgt einem Verhalten erster Ordnung mit einer Aktivierungsenergie von 220 kJ/mol für den Dissoziationsprozess BaClF → BaF₂ + ½Cl₂.

Festkörperreaktionen mit Metalloxiden beginnen typischerweise oberhalb von 600°C und produzieren entsprechende Metallfluoride und -chloride. Die Verbindung dient als Fluorierungsmittel bei bestimmten Hochtemperatursynthesen, insbesondere für Übergangsmetallverbindungen. Die Reaktionsgeschwindigkeiten mit siliziumbasierten Materialien erweisen sich als besonders langsam aufgrund der Bildung einer schützenden Bariumsilikatschicht, die den weiteren Reaktionsfortschritt hemmt.

Säure-Base- und Redox-Eigenschaften

Bariumchloridfluorid verhält sich in wässrigen Systemen als neutrale Verbindung, obwohl es basische Fluoridanionen enthält, was auf die extrem geringe Löslichkeit zurückzuführen ist, die eine signifikante Hydrolyse verhindert. Die gesättigte wässrige Lösung hält einen pH-Wert von 7,2 bei 25°C, mit einem Löslichkeitsprodukt K_sp = 2,5 × 10⁻⁹. Die Verbindung zeigt aufgrund minimaler Auflösung keine signifikante Pufferkapazität.

Redox-Eigenschaften demonstrieren Stabilität über einen weiten Potentialbereich von -2,5 V bis +2,0 V gegenüber der Standardwasserstoffelektrode in nichtwässrigen Medien. Elektrochemische Reduktion erfolgt bei -2,8 V entsprechend der Bariumabscheidung, während Oxidation bei +2,5 V mit Chlorentwicklung beginnt. Die Verbindung zeigt keine Tendenz zu Disproportionierungs- oder Komproportionierungsreaktionen unter Standardbedingungen.

Synthese und Herstellungsmethoden

Laborsyntheserouten

Die gebräuchlichste Laborsynthese beinhaltet die Fällung aus wässrigen Lösungen, die stöchiometrische Mengen an Bariumchlorid und Ammoniumfluorid enthalten. Die Reaktion verläuft nach: BaCl₂ + NH₄F → BaClF + NH₄Cl. Optimale Bedingungen verwenden äquimolare Reaktanten in verdünnten Lösungen (0,1-0,5 M) bei 60-80°C, was einen kristallinen Produkt mit 85-90% Ausbeute ergibt. Der Niederschlag erfordert gründliches Waschen mit destilliertem Wasser, um das Ammoniumchlorid-Nebenprodukt zu entfernen, gefolgt von Trocknung bei 120°C unter Vakuum.

Alternative Syntheserouten umfassen Festkörperreaktionen zwischen Bariumfluorid und Bariumchlorid bei erhöhten Temperaturen (600-800°C). Diese Methode produziert hochreines Material durch die Reaktion: BaF₂ + BaCl₂ → 2BaClF. Der Prozess erfordert verlängertes Erhitzen (24-48 Stunden) in Inertatmosphäre, um Oxidation zu verhindern und eine vollständige Reaktion sicherzustellen. Das Produkt erfordert typischerweise erneutes Zermahlen und Wiedererhitzen, um Homogenität zu erreichen.

Analytische Methoden und Charakterisierung

Identifikation und Quantifizierung

Die Röntgenbeugung bietet die definitivste Identifikationsmethode, wobei die (101)-Reflexion bei d = 3,12 Å als charakteristischer diagnostischer Peak dient. Die Elementaranalyse mittels energiedispersiver Röntgenspektroskopie bestätigt das 1:1:1 Barium:Chlor:Fluor-Atomverhältnis. Die gravimetrische Analyse via Fällung als Bariumsulfat nach Säurezersetzung bietet eine quantitative Bestimmung mit einer Genauigkeit von ±0,5%.

Die Ionenchromatographie ermöglicht eine separate Quantifizierung des Chlorid- und Fluoridgehalts nach Auflösung in Salpetersäure. Die Nachweisgrenzen erreichen 0,1 μg/g für Fluorid und 0,5 μg/g für Chlorid unter Verwendung supprimierter Leitfähigkeitsdetektion. Die Funkenquellen-Massenspektrometrie bietet eine Verunreinigungsanalyse mit Nachweisgrenzen unter 1 ppm für die meisten metallischen Verunreinigungen.

Reinheitsbewertung und Qualitätskontrolle

Die Phasenreinheitsbewertung nutzt Röntgenpulverbeugung mit Rietveld-Verfeinerung, wobei Verunreinigungsgrade unter 2% zuverlässig detektiert werden können. Thermische Analysemethoden, einschließlich Dynamischer Differenzkalorimetrie und Thermogravimetrie, überwachen das Zersetzungsverhalten und den Feuchtigkeitsgehalt. Industrielle Spezifikationen fordern typischerweise einen Bariumgehalt zwischen 75,5-76,5%, Chlorid zwischen 15,8-16,2% und Fluorid zwischen 8,0-8,4% Gewichtsprozent.

Häufige Verunreinigungen umfassen Bariumoxid (durch Hydrolyse), Bariumcarbonat (durch atmosphärisches CO₂) und unumgesetzte Ausgangsmaterialien. Lagerung unter trockener Inertatmosphäre verhindert Abbau, mit einer Haltbarkeit von über fünf Jahren unter geeigneten Bedingungen. Qualitätskontrollprotokolle beinhalten die Messung der spezifischen Oberfläche (typischerweise 2-5 m²/g) und Partikelgrößenverteilungsanalyse.

Anwendungen und Verwendungen

Industrielle und kommerzielle Anwendungen

Bariumchloridfluorid findet Anwendung in speziellen optischen Materialien aufgrund seiner Transparenz im ultravioletten und sichtbaren Bereich. Die Verbindung dient als Komponente in Fluoridgläsern für Infrarot-Transmissionsanwendungen, insbesondere dort, wo eine reduzierte Hygroskopizität im Vergleich zu reinen Fluoridgläsern erforderlich ist. Hersteller nutzen BaClF als Flussmittel in bestimmten Keramik- und Glasproduktionsprozessen, wo es Schmelztemperaturen senkt, ohne Farbzentren einzuführen.

Die Verbindung fungiert als Vorläufer in elektrochemischen Fluorierungsprozessen und als Quelle für sowohl Fluorid- als auch Chloridionen in der Festkörpersynthese. Eine begrenzte Verwendung findet in Strahlungsdetektionsgeräten statt, wo die Szintillationseigenschaften des Materials für bestimmte Messanwendungen vorteilhaft sind. Die jährliche globale Produktion wird auf 10-20 Tonnen geschätzt, primär geliefert von chinesischen und deutschen Chemieherstellern.

Historische Entwicklung und Entdeckung

Die synthetische Verbindung Bariumchloridfluorid wurde erstmals 1935 in der chemischen Literatur von deutschen Chemikern beschrieben, die Mischhalogenidsysteme untersuchten. Die Strukturaufklärung folgte 1952 durch Röntgenbeugungsstudien, die die tetragonale Matlockit-ähnliche Struktur offenbarten. Das natürliche Vorkommen als Zhangpeishanit wurde 1983 während mineralogischer Untersuchungen der Seltenerde-Lagerstätte Bayan Obo in China entdeckt.

Systematische Untersuchungen der physikalischen Eigenschaften begannen in den 1960er Jahren, mit detaillierten thermodynamischen Messungen, die bis 1975 abgeschlossen wurden. Die optischen Eigenschaften der Verbindung erhielten in den 1980er Jahren parallel zur Entwicklung von Fluoridglastechnologien bedeutende Aufmerksamkeit. Aktuelle Forschung konzentriert sich auf Defektchemie und Dotiereinbau für potenzielle elektronische und optische Anwendungen.

Schlussfolgerung

Bariumchloridfluorid repräsentiert eine strukturell interessante Mischhalogenidverbindung mit besonderen Eigenschaften, die sich aus ihrer geordneten Anionenanordnung ergeben. Die Verbindung demonstriert thermische Stabilität und chemische Trägheit, die sie für spezielle Anwendungen in optischen Materialien und Hochtemperaturprozessen geeignet macht. Laufende Forschung untersucht weiterhin Strategien zum Dotiereinbau, um elektronische und optische Eigenschaften zu modifizieren. Das System liefert grundlegende Einblicke in die Mischanionenkristallographie und die Beziehungen zwischen struktureller Ordnung und Materialeigenschaften in anorganischen Festkörpern.

Datenbank mit Eigenschaften chemischer Verbindungen

Diese Datenbank enthält physikalische Eigenschaften und alternative Namen für Tausende chemischer Verbindungen. Für die chemische Formel können Sie nutzen:
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Die Datenbank enthält Schmelzpunkte, Siedepunkte, Dichten und alternative Namen, die aus verschiedenen chemischen Quellen gesammelt wurden.

Was sind zusammengesetzte Eigenschaften?

Zu den Eigenschaften chemischer Verbindungen gehören physikalische Merkmale wie Schmelzpunkt, Siedepunkt und Dichte, die für die Identifizierung und Anwendung von Chemikalien wichtig sind. Alternative Namen helfen dabei, dieselbe Verbindung zu identifizieren, wenn auf sie durch unterschiedliche Namenskonventionen verwiesen wird.

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