Printed from https://www.webqc.org

Eigenschaften von BAO2

Eigenschaften von BaO2 (Bariumperoxid):

Name der VerbindungBariumperoxid
Chemische FormelBaO2
Molare Masse169.3258 g/mol

Chemische Struktur
BaO2 (Bariumperoxid) - Chemische Struktur
Lewis-Struktur
3D-Molekülstruktur
Physikalische Eigenschaften
AussehenGrau-weiße kristalline Substanz (wasserfrei) Farblose Substanz (Octahydrat)
GeruchGeruchlos
Löslichkeit168.0 g/100 ml
Dichte5.6800 g/cm³
Helium 0.0001786
Iridium 22.562
Schmelzpunkt450.00 °C
Helium -270.973
Hafniumcarbid 3958
Siedepunkt800.00 °C
Helium -268.928
Wolframkarbid 6000

Elementare Zusammensetzung von BaO2
ElementSymbolAtomgewichtAtomeMassenprozent
BariumBa137.327181.1022
SauerstoffO15.9994218.8978
MassenprozentzusammensetzungAtomprozentzusammensetzung
Ba: 81.10%O: 18.90%
Ba Barium (81.10%)
O Sauerstoff (18.90%)
Ba: 33.33%O: 66.67%
Ba Barium (33.33%)
O Sauerstoff (66.67%)
Massenprozentzusammensetzung
Ba: 81.10%O: 18.90%
Ba Barium (81.10%)
O Sauerstoff (18.90%)
Atomprozentzusammensetzung
Ba: 33.33%O: 66.67%
Ba Barium (33.33%)
O Sauerstoff (66.67%)
Kennungen
CAS-Nummer1304-29-6
LÄCHELN[Ba+2].[O-][O-]
Hill-FormelBaO2

Verwandte Verbindungen
FormelZusammengesetzter Name
BaOBariumoxid

Beispielreaktionen für BaO2
GleichungReaktionstyp
BaO2 = BaO + O2Zersetzung
BaO2 + H2SO4 = BaSO4 + H2O2doppelter Austausch
BaO2 + HCl = H2O2 + BaCl2doppelter Austausch
BaO2 + H3PO4 = H2O2 + Ba3(PO4)2doppelter Austausch
BaO2 = BaO + OZersetzung

Related
Molekulargewichtsrechner
Oxidationszustandsrechner

Bariumperoxid (BaO₂): Chemische Verbindung

Wissenschaftlicher Übersichtsartikel | Chemie-Referenzreihe

Abstrakt

Bariumperoxid (BaO₂) stellt eine bedeutende anorganische Peroxidverbindung mit der Summenformel BaO₂ und einer molaren Masse von 169,33 g/mol für die wasserfreie Form dar. Dieser grau-weiße kristalline Feststoff weist eine tetragonale Kristallstruktur auf, die isomorph zu Calciumcarbid ist. Die Verbindung zeigt eine begrenzte wässrige Löslichkeit von 0,091 g/100 ml bei 20 °C und zersetzt sich bei 800 °C zu Bariumoxid und Sauerstoff. Bariumperoxid fungiert als starkes Oxidationsmittel mit Anwendungen in der Pyrotechnik, Sauerstofferzeugungsprozessen und der historischen Wasserstoffperoxid-Herstellung. Das Material weist eine Dichte von 5,68 g/cm³ in seiner wasserfreien Form auf und schmilzt bei 450 °C. Sein chemisches Verhalten ist durch reversible Sauerstoffabsorptions-/Freisetzungseigenschaften und Reaktionen mit Säuren zur Bildung von Wasserstoffperoxid gekennzeichnet.

Einleitung

Bariumperoxid nimmt eine besondere Stellung in der anorganischen Chemie ein, da es die erste entdeckte Peroxidverbindung und eines der stabilsten anorganischen Peroxide ist. Diese Verbindung gehört zur Klasse der metallischen Peroxide und zeigt trotz ihrer relativ einfachen chemischen Zusammensetzung eine bedeutende industrielle Bedeutung. Die Fähigkeit des Materials, Sauerstoff reversibel zu absorbieren und freizusetzen, bildete die Grundlage für historische Sauerstofftrennverfahren, während seine starken oxidierenden Eigenschaften weiterhin Anwendung in spezialisierten chemischen Kontexten finden. Bariumperoxid stellt eine Referenzverbindung zum Verständnis der Peroxidchemie und von Feststoffsauerstoffspeichermaterialien dar.

Molekularstruktur und Bindung

Molekulare Geometrie und elektronische Struktur

Bariumperoxid kristallisiert in einem tetragonalen Kristallsystem mit der Raumgruppe D174h (I4/mmm) und dem Pearson-Symbol tI6. Die Struktur besteht aus Bariumkationen (Ba²⁺), die in Koordination mit Peroxidanionen (O₂²⁻) angeordnet sind. Jedes Bariumion erreicht eine oktaedrische Koordinationsgeometrie mit sechs Sauerstoffatomen aus umgebenden Peroxidgruppen. Das Peroxidanion selbst behält einen O-O-Bindungsabstand von etwa 1,49 Å bei, der für Peroxidbindungen charakteristisch ist. Die elektronische Struktur beinhaltet einen vollständigen Elektronentransfer von Barium zur Peroxidgruppe, was zu einer ionischen Bindung zwischen Ba²⁺- und O₂²⁻-Ionen führt. Das Peroxidanion besitzt eine σ-Bindungs-Molekülorbitalkonfiguration mit einer Bindungsordnung von 1, was mit seinem diamagnetischen Charakter konsistent ist.

Chemische Bindung und intermolekulare Kräfte

Die primäre Bindung in Bariumperoxid ist ionischer Natur, wobei elektrostatische Wechselwirkungen zwischen Bariumkationen und Peroxidanionen den Kristallzusammenhalt dominieren. Die Madelung-Konstante für diesen Strukturtyp beträgt etwa 1,64, was auf einen starken ionischen Charakter hinweist. Das Peroxidanion zeigt eine charakteristische O-O-Streck-Schwingung bei 842 cm⁻¹ in der Infrarotspektroskopie, die die Natur der Peroxidbindung bestätigt. Die Verbindung weist aufgrund ihrer zentrosymmetrischen Kristallstruktur ein vernachlässigbares molekulares Dipolmoment auf. Intermolekulare Kräfte bestehen primär aus ionischen Wechselwirkungen mit geringen Beiträgen von London-Dispersionskräften. Die magnetische Suszeptibilität des Materials misst -40,6 × 10⁻⁶ cm³/mol, was auf ein diamagnetisches Verhalten hindeutet, das mit geschlossenschaligen elektronischen Konfigurationen konsistent ist.

Physikalische Eigenschaften

Phasenverhalten und thermodynamische Eigenschaften

Wasserfreies Bariumperoxid erscheint als grau-weißer kristalliner Feststoff mit einer Dichte von 5,68 g/cm³ bei Raumtemperatur. Die Oktahydratform (BaO₂·8H₂O) existiert als farbloser Feststoff mit einer reduzierten Dichte von 2,292 g/cm³. Die Verbindung schmilzt bei 450 °C und unterliegt einer Zersetzung bei 800 °C zu Bariumoxid und Sauerstoffgas. Die Zersetzungsreaktion zeigt eine Enthalpieänderung von etwa -63,2 kJ/mol. Die reversible Sauerstoffabsorptions-/Freisetzungsreaktion (2BaO + O₂ ⇌ 2BaO₂) zeigt Gleichgewichtstemperaturen von etwa 500 °C für die Peroxidbildung und 820 °C für die Zersetzung. Die spezifische Wärmekapazität misst 0,419 J/g·K bei 298 K. Das Material zeigt aufgrund seiner ionischen Kristallstruktur einen vernachlässigbaren Dampfdruck unterhalb seiner Zersetzungstemperatur.

Spektroskopische Eigenschaften

Die Infrarotspektroskopie von Bariumperoxid zeigt charakteristische O-O-Streck-Schwingungen bei 842 cm⁻¹, deutlich niedriger als die O-O-Streckung in freien Sauerstoffmolekülen aufgrund des Peroxidbindungscharakters. Die Raman-Spektroskopie zeigt ein starkes Band bei 839 cm⁻¹, das der symmetrischen O-O-Streckmode entspricht. Die Röntgenphotoelektronenspektroskopie zeigt Barium-3d5/2- und 3d3/2-Peaks bei 780,2 eV bzw. 795,4 eV, während Sauerstoff-1s-Spektren einen einzelnen Peak bei 531,5 eV zeigen, der für Peroxidsauerstoff charakteristisch ist. Die Ultraviolett-Sichtbar-Spektroskopie zeigt keine signifikante Absorption im sichtbaren Bereich, konsistent mit seinem weißen Erscheinungsbild, wobei der Absorptionsonset unterhalb von 300 nm auftritt, was Peroxid-zu-Barium-Ladungstransferübergängen entspricht.

Chemische Eigenschaften und Reaktivität

Reaktionsmechanismen und Kinetik

Bariumperoxid fungiert als starkes Oxidationsmittel mit einem Standardreduktionspotential von etwa +0,70 V für das O₂²⁻/2OH⁻-Paar in alkalischen Medien. Die Verbindung zersetzt sich thermisch nach Kinetik erster Ordnung mit einer Aktivierungsenergie von 189 kJ/mol. Die Reaktion mit Wasser verläuft langsam, wobei sich das Lösungsgleichgewicht über mehrere Stunden einstellt und eine Lösung mit Peroxidationen ergibt. Mit Säuren erfolgt eine rasche Zersetzung gemäß der Reaktion: BaO₂ + 2H⁺ → Ba²⁺ + H₂O₂. Diese Reaktion zeigt eine Kinetik zweiter Ordnung mit einer Geschwindigkeitskonstante von 3,4 × 10⁻² M⁻¹s⁻¹ bei 25 °C. Das Material zeigt Stabilität in trockener Luft, zersetzt sich jedoch allmählich in feuchten Atmosphären aufgrund von Reaktionen mit Kohlendioxid unter Bildung von Bariumcarbonat und Sauerstoff.

Säure-Base- und Redox-Eigenschaften

Bariumperoxid verhält sich aufgrund seines Oxidgehalts als basische Verbindung, wobei der pH-Wert gesättigter wässriger Lösungen etwa 9,2 misst. Das Peroxidanion wirkt als schwache Base mit einem pKb von 12,5 für die Reaktion O₂²⁻ + H₂O ⇌ HO₂⁻ + OH⁻. Die Verbindung zeigt starke oxidierende Eigenschaften und ist in der Lage, Sulfide zu Sulfaten, Iodide zu Iod und organische Verbindungen unter geeigneten Bedingungen zu oxidieren. Reduktionspotentiale zeigen, dass Bariumperoxid viele gängige Reduktionsmittel oxidieren kann, einschließlich Sulfiten, Thiosulfaten und Eisen(II)-Ionen. Das Material bleibt unter alkalischen Bedingungen stabil, zersetzt sich jedoch in sauren Medien schnell unter Entwicklung von Sauerstoff oder Bildung von Wasserstoffperoxid, abhängig von der Säurekonzentration.

Synthese und Herstellungsmethoden

Laborsyntheserouten

Die Laborherstellung von Bariumperoxid erfolgt typischerweise durch die direkte Reaktion von Bariumoxid mit Sauerstoffgas bei erhöhten Temperaturen. Die Synthese erfordert eine sorgfältige Temperaturkontrolle zwischen 500-600 °C, um die Peroxidbildung zu maximieren und gleichzeitig eine Zersetzung zu vermeiden. Alternative Routen beinhalten die Fällung aus Bariumsalzlösungen unter Verwendung von Wasserstoffperoxid, wodurch die Oktahydratform erhalten wird, die bei 100-120 °C unter Vakuum dehydratisiert werden kann. Die Fällungsmethode erzielt typischerweise Ausbeuten von 85-90 % mit einer Produktreinheit von über 95 %. Die Reinigung umfasst Umkristallisation aus heißem Wasser oder Vakuumsublimation für Hochreinheitsanforderungen. Das Material sollte in luftdichten Behältern gelagert werden, um Reaktionen mit atmosphärischem Kohlendioxid und Feuchtigkeit zu verhindern.

Industrielle Produktionsmethoden

Die industrielle Produktion nutzte historisch das Brin-Verfahren, das die zyklische Oxidation von Bariumoxid bei 500 °C gefolgt von einer thermischen Zersetzung bei 800 °C zur Freisetzung von Sauerstoff umfasste. Die moderne Produktion verwendet die direkte Verbrennung von Bariummetall in Sauerstoff oder Luft, wodurch hochreines Bariumperoxid mit minimalen Nebenprodukten erhalten wird. Großverfahren erreichen typischerweise Produktionskapazitäten von mehreren tausend Tonnen pro Jahr, wobei die Produktionskosten primär durch die Bariumrohstoffkosten bestimmt werden. Umweltüberlegungen umfassen die ordnungsgemäße Handhabung von bariumhaltigen Abwasserströmen und die Implementierung von Staubkontrollmaßnahmen aufgrund der Toxizität der Verbindung. Moderne Produktionsanlagen erreichen Energieeffizienzen von 75-80 % durch Wärmerückgewinnungssysteme.

Analytische Methoden und Charakterisierung

Identifikation und Quantifizierung

Die qualitative Identifikation von Bariumperoxid verwendet mehrere charakteristische Tests. Die Behandlung mit verdünnten Säuren produziert Wasserstoffperoxid, nachweisbar durch seine Bleichwirkung auf gefärbte Lösungen oder durch den Titan(IV)-sulfat-Test, der eine gelbe Färbung ergibt. Die Bestätigung des Bariumgehalts beinhaltet die Fällung als Bariumsulfat aus Sulfatlösungen. Die quantitative Analyse verwendet typischerweise iodometrische Titration, bei der säurefreigesetztes Wasserstoffperoxid Iodid zu Iod oxidiert, das mit Standardthiosulfatlösung titriert wird. Diese Methode erreicht Nachweisgrenzen von 0,1 mg/l und eine Präzision von ±2 % für die Peroxidgehaltsbestimmung. Der Bariumgehalt wird gravimetrisch als Bariumsulfat nach vollständiger Zersetzung des Peroxids bestimmt. Die Röntgenbeugung bietet eine definitive Identifikation durch Vergleich mit Referenzmustern (JCPDS-Karte 00-007-0230).

Reinheitsbewertung und Qualitätskontrolle

Kommerzielle Bariumperoxid-Spezifikationen erfordern typischerweise einen Mindestgehalt von 90 % BaO₂ mit Höchstgrenzen für Verunreinigungen einschließlich Carbonat (2 %), Chlorid (0,5 %) und Schwermetalle (50 ppm). Der Feuchtigkeitsgehalt wird für wasserfreies Material unter 1 % kontrolliert. Qualitätskontrollverfahren beinhalten regelmäßige Probenahme und Analyse unter Verwendung der iodometrischen Methode mit Kreuzverifikation durch thermogravimetrische Analyse. Stabilitätstests zeigen, dass ordnungsgemäß gelagertes Material den Peroxidgehalt innerhalb von 2 % des Anfangswerts für 12 Monate beibehält. Verpackungsanforderungen umfassen feuchtigkeitsbeständige Behälter mit entsprechender Kennzeichnung als Oxidationsmittel (UN 1449). Industrielles Material findet Anwendung in der Pyrotechnik, während höherreine Sorten (≥98 %) für spezielle chemische Anwendungen dienen.

Anwendungen und Verwendungen

Industrielle und kommerzielle Anwendungen

Bariumperoxid dient primär als Oxidationsmittel in pyrotechnischen Zusammensetzungen, insbesondere in grün gefärbten Feuerwerken, wo es sowohl Oxidationskapazität als auch die charakteristische grüne Emission von Barium bereitstellt. Die Verbindung findet Anwendung in speziellen Schweißflussmitteln und sauerstofferzeugenden Zusammensetzungen. Historische Anwendungen umfassten das Brin-Verfahren zur Sauerstofftrennung aus Luft, das aufgrund effizienterer kryogener Trennverfahren jetzt obsolet ist. Das Material fungiert als Härtungsmittel für Silikonkautschuke und als Polymerisationskatalysator für bestimmte Acrylharze. Nischenanwendungen umfassen die Verwendung in Zündhütchenzusammensetzungen und speziellen chemischen Synthesen, bei denen kontrollierte Oxidation erforderlich ist. Die Marktnachfrage bleibt weltweit mit etwa 5000 Tonnen pro Jahr stabil, primär getrieben durch die Anforderungen der Pyrotechnikindustrie.

Forschungsanwendungen und neue Verwendungen

Jüngste Forschungen untersuchen Bariumperoxid als feste Sauerstoffquelle für Chemical-Looping-Prozesse und Sauerstoffspeichermaterialien. Untersuchungen prüfen sein Potenzial in der UmweltSanierung für die oxidative Zerstörung organischer Schadstoffe. Die Materialwissenschaft konzentriert sich auf Perowskit-type Oxide, die aus Bariumperoxid-Vorläufern für katalytische Anwendungen abgeleitet sind. Neue Anwendungen umfassen die Verwendung in fortschrittlichen Batteriesystemen als Kathodenmaterial und in chemischen Sauerstoffgeneratoren für Notatemschutzgeräte. Die Patentaktivität bleibt mit etwa 15 neuen Patenten pro Jahr moderat, die hauptsächlich spezialisierte pyrotechnische Zusammensetzungen und katalytische Prozesse abdecken. Forschungsrichtungen umfassen nanostrukturierte Formen von Bariumperoxid für eine verbesserte Reaktivität und Verbundwerkstoffe mit verbesserter Stabilität.

Historische Entwicklung und Entdeckung

Bariumperoxid hat den distinction, die erste entdeckte Peroxidverbindung zu sein, identifiziert im Jahr 1818 von Louis Jacques Thénard während Untersuchungen von Bariumverbindungen. Die Fähigkeit der Verbindung, bei Erwärmung Sauerstoff freizusetzen, erregte sofort wissenschaftliches Interesse. Die industrielle Anwendung entwickelte sich 1884 mit der Erfindung des Brin-Verfahrens durch Arthur und Leon Quentin Brin, das die erste praktische Methode zur kommerziellen Sauerstoffproduktion darstellte. Dieses Verfahren dominierte die Sauerstoffproduktion bis zum frühen 20. Jahrhundert, als effizientere Methoden auftauchten. Die Verwendung der Verbindung in der Wasserstoffperoxidproduktion über Schwefelsäurebehandlung entwickelte sich gleichzeitig, nahm jedoch mit dem Aufkommen elektrochemischer und Anthrachinon-Verfahren ab. Im Laufe des 20. Jahrhunderts verschoben sich die Anwendungen allmählich hin zu spezialisierten Verwendungen in der Pyrotechnik und Nischenchemieprozessen.

Schlussfolgerung

Bariumperoxid stellt eine historisch bedeutsame anorganische Verbindung mit anhaltender Relevanz in spezialisierten chemischen Anwendungen dar. Seine einfache yet distinctive Kristallstruktur bietet ein Modellsystem zum Verständnis der Peroxidchemie und des Verhaltens ionischer Feststoffe. Die reversiblen Sauerstoffaustauscheigenschaften der Verbindung, obwohl nicht mehr in der großtechnischen Sauerstoffproduktion eingesetzt, informieren weiterhin die Forschung zu Chemical-Looping-Prozessen und Sauerstoffspeichermaterialien. Als starkes Oxidationsmittel behält es Bedeutung in der Pyrotechnik und speziellen chemischen Synthesen. Zukünftige Forschungsrichtungen konzentrieren sich voraussichtlich auf nanostrukturierte Formen, Verbundwerkstoffe und neue Anwendungen in der Energiespeicherung und UmweltSanierung. Die Verbindung veranschaulicht, wie historisch wichtige Chemikalien durch fortschrittliche Materialtechnik und Anwendungsentwicklung neue Verwendungszwecke finden können.

Datenbank mit Eigenschaften chemischer Verbindungen

Diese Datenbank enthält physikalische Eigenschaften und alternative Namen für Tausende chemischer Verbindungen. Für die chemische Formel können Sie nutzen:
  • Jedes chemische Element. Beginnend mit einem Großbuchstaben im chemischen Symbol und Kleinbuchstaben in den übrigen Ziffern: Ca, Fe, Mg, Mn, S, O, H, C, N, Na, K, Cl, Al.
  • Funktionelle Gruppen:D, T, Ph, Me, Et, Bu, AcAc, For, Tos, Bz, TMS, tBu, Bzl, Bn, Dmg
  • Klammer () oder Klammern [].
  • Gebräuchliche Stoffnamen.
Beispiele: H2O, CO2, CH4, NH3, NaCl, CaCO3, H2SO4, C6H12O6, Wasser, Kohlendioxid, Methan, Ammoniak, Natriumchlorid, Kalziumkarbonat, Schwefelsäure, Glucose.

Die Datenbank enthält Schmelzpunkte, Siedepunkte, Dichten und alternative Namen, die aus verschiedenen chemischen Quellen gesammelt wurden.

Was sind zusammengesetzte Eigenschaften?

Zu den Eigenschaften chemischer Verbindungen gehören physikalische Merkmale wie Schmelzpunkt, Siedepunkt und Dichte, die für die Identifizierung und Anwendung von Chemikalien wichtig sind. Alternative Namen helfen dabei, dieselbe Verbindung zu identifizieren, wenn auf sie durch unterschiedliche Namenskonventionen verwiesen wird.

Wie verwende ich dieses Tool?

Geben Sie eine chemische Formel (wie H2O) oder einen Verbindungsnamen (wie Wasser) ein, um verfügbare Eigenschaften und alternative Namen nachzuschlagen. Das Tool durchsucht die Datenbank und zeigt alle verfügbaren physikalischen Eigenschaften und bekannten alternativen Namen für die Verbindung an.
Geben Sie uns Rückmeldungen zu Ihren Erfahrungen mit dem Programm zum Berechnen chemischer Reaktionsgleichungen.
Menü Ausgleichen Molare Masse Gasgesetze Einheiten Chemie Werkzeuge Periodensystem der Elemente Chemisches Forum Symmetrie Konstanten Autor Kontaktieren Sie uns
Wie zitieren?